Am kommenden Wochenende steht für die Unihockey Rheintal Gators die erste Meisterschafts-Doppelrunde der noch jungen Meisterschaft auf dem Programm. Am Samstag, 26. September, empfangen die Rheintaler um 17:00 Uhr Floorball Uri in der Sporthalle Aegeten in Widnau, bevor es am Sonntag um 19:00 Uhr auswärts in der Sporthalle Grünfeld gegen die Jona-Uznach Flames zum vierten Meisterschaftsspiel der Saison kommt.
Nach den ersten beiden Meisterschaftsniederlagen bietet sich dem Fanionteam damit gleich doppelt die Gelegenheit, die ersten Punkte der neuen Saison einzufahren. Entscheidend wird dabei insbesondere ein konzentrierter Start, nachdem die Rheinkrokos zuletzt jeweils Mühe bekundeten, von Beginn an auf Betriebstemperatur zu kommen. Mit Floorball Uri wartet am Samstag ein Gegner, der in der vergangenen Saison zu den stärksten Teams der Liga gehörte. Die Innerschweizer schlossen die Qualifikation auf dem zweiten Tabellenrang ab und qualifizierten sich souverän für die Playoffs. Die jüngste Direktbegegnungs-Bilanz spricht allerdings für die Gators: Die letzten beiden Duelle gegen die Urner konnten die Rheintaler mit 7:2 beziehungsweise 9:5 für sich entscheiden. Dennoch dürfte die Partie kein Selbstläufer werden. Gerade in den Zweikämpfen vor dem Slot und bei Standardsituationen im Spiel wird volle Aufmerksamkeit gefragt sein.
Keine 24 Stunden später wartet mit den Jona-Uznach Flames bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Die St. Galler Oberländer belegten in der vergangenen Saison den siebten Tabellenplatz und stiessen anschliessend bis in den Playofffinal vor. Dort mussten sie sich zwar geschlagen geben, dennoch unterstrichen sie damit ihre Qualitäten über eine ganze Saison hinweg. Die jüngsten Direktduelle verliefen ausgeglichen: Während die Gators eines der beiden Spiele knapp mit 3:2 gewinnen konnten, ging das andere mit 1:6 verloren. Erschwerend kommt hinzu, dass das Fanionteam derzeit mit mehreren verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen hat. Insbesondere in der Defensive fehlen wichtige Kräfte, weshalb die verbleibenden Akteure noch stärker gefordert sind. Umso wichtiger wird es sein, als Mannschaft kompakt aufzutreten, die Boxplay- und Powerplay-Situationen konsequent auszuspielen und über sechzig Minuten hinweg die nötige Intensität aufs Feld zu bringen.
Die Voraussetzungen sprechen für zwei umkämpfte Begegnungen. Wenn es den Gators gelingt, von der ersten Minute an präsent zu sein und nicht erneut einem frühen Rückstand hinterherlaufen zu müssen, stehen die Chancen gut, die ersten Punkte der Saison einzufahren. Die Zuschauer dürfen sich auf ein intensives Unihockey-Wochenende mit zwei spannenden Herausforderungen für die Rheintaler freuen