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Gators können mit den Besten nicht ganz mithalten

Das Fanionteam der Rheintal Gators verliert an diesem Wochenende gleich beide Partien und findet sich nach 10 Spielen in der Tabellenmitte wieder.

Unihockeyspektakel in der Aegeten

Das junge Gatorsteam startete gegen die Gäste Zürisee Unihockey schlecht in die Partie und war mehrheitlich in der eigenen Platzhälfte beschäftigt. Die Gators-Defensive konnte die Schüsse der Zürcher meistens blocken und noch war das Spiel der Gäste zu unpräzise. Mit einer schönen Ballstafette liessen die Zürcher ihre Klasse aufblitzen und erzieltn in der 8. Minute das erste Tor der Partie. Dies war der Weckruf für die Gators, welche jetzt mutiger agierten und das Spiel ausgeglichen gestalten konnten. Praktisch mit dem ersten Abschluss im gegnerischen Slot erzielte Seitz den Ausgleich. Nur drei Minuten später war es wiederum Seitz, welcher mit einem präzisen Weitschuss den gegnerischen Torhüter bezwingen konnte. Der Ausgleich der Zürcher zwei Minuten vor Drittelsende hatte einen bitteren Nachgeschmack. Der gegnerische Stürmer entledigte sich seines Gators-Verteidigers mit einem rüden Check in den Rücken. Während der Verteidiger sich noch aufrappelte, wurde der nun freistehende Stürmer angespielt, welcher unbedrängt zum 2:2 ausgleichen konnte. Die Gugelmann-Equipe liess sich jedoch nicht beirren konnte bis zum Ende des Drittels aber nicht mehr reagieren. Das zweite Drittel begann denkbar schlecht. Bereits nach zwei Minuten kassierten die Rheintaler eine 2-Minuten-Strafe und mussten in Unterzahl agieren. Nach einer einstudierten Ecke in der gegnerischen Hälfte, fand Siegrist Untersander, welcher im Slot den Ball ins Tor hämmerte. Mit beherztem Einsatz überstanden die Rheinkrokos die Unterzahlsituation, doch nicht 30 Sekunden waren gespielt, da gelang den Gästen der erneute Ausgleich. Auf beiden Seiten gab es nun Chancen, die Zürcher hatten weiterhin mehr vom Spiel. Vor allem Gators-Keeper Scherrer hielt seine Farben teils in extremis im Spiel. Nach einem satten Schuss von Untersander stand Schmitter vor dem Tor goldrichtig und lenkte den Ball entscheidend ab. Die Freude über die erneute Führung hielt jedoch nicht lange an. Nur vier Minuten später glich Zürisee mit einem präzisen Hocheckschuss wieder aus. Die Gators gaben nun ein Stück weit nach, was die Gäste gnadenlos ausnutzten. Nach einem Konter erzielten sie in der 37. Minute das 4:5. Bis zum Ende des Drittels änderte sich an diesem Resultat nichts mehr. Das dritte Drittel begann mit einer Strafenflut. Nach 5 Minuten wurden gleich ein Zürcher sowie zwei Gators Spieler aufgrund verschiedener Vergehen auf die Strafbank geschickt. Das Unterzahlspiel überstanden die Rheintaler wiederum schadlos und da in der 48. Minute bereits wieder ein Zürcher eine 2-Minuten Strafe erzielt, konnte das Heimteam nun ihrerseits in Überzahl agieren. Dieses nutzte Kühnis auf Zuspiel von Rüesch aus und erzielte den vielumjubelten Ausgleichstreffer. Die Zürcher behielten jedoch die Ruhe und konnten nach einem Pass in die Tiefe nochmals entscheidend vorlegen.
Die Rheintaler rannten die letzten zehn Minuten dem Rückstand hinterher und warfen drei Minuten vor Schluss alles in eine Waagschale. Nachdem der Torhüter mit einem sechsten Feldspieler ersetzt wurde, bestraften die Zürcher einen Fehler im Spielaufbau gnadenlos mit dem 5:7. Der Widerstand des Heimteams war nun grösstenteils gebrochen und nur 10 Sekunden später erzielten die Gäste den Treffer zum Schlussresultat von 5:8.

Einbruch zur Spielmitte besiegelt Niederlage bei den Flames

Am Sonntag war eine Reaktion gefordert, wollte man gegen die offensivstarken Flames den Sieg davontragen. Die Reaktion blieb aber vorerst aus. Nach 3 Minuten mussten die Rheintaler bereits den ersten Gegentreffer in Kauf nehmen, liessen sich durch den Rückschlag jedoch nicht beirren. Das Spiel war ausgeglichen und Hunziker nutzte seine Chance in der 16. Minute zum Ausgleich. Kurz vor der Pause fielen die Rheinkrokos in eine kurze Baisse, welche die Gastgeber zum 2:1 sowie zum 3:1 ausnutzen konnten. In beiden Situationen wurden die Rheintaler ausgekontert. Mit einem 3:1 Rückstand war das Spiel aber noch lange nicht verloren, doch ein desolates Mitteldrittel sollte dem Gegner den Sieg vorzeitig sichern. Gerade mal 27 Sekunden waren gespielt, da musste Torhüter Scherrer den Ball wieder aus dem eigenen Netz nehmen. Die Gegner spielten sich kurz darauf in einen Rausch und konnten innert 5 Minuten bis auf 6:1 davonziehen. Ein erstes Lebzeichen setzte in der 28. Minute Untersander auf Pass von Bigger und nur zwei Minuten später verkürzte Siegrist auf 6:3. Die Flames liessen sich durch das kurze Aufbäumen jedoch nicht beunruhigen und drückten weiterhin vehement auf das Gehäuse der Rheintaler. Die Rheintaler wirkten in der Defensive weiterhin nicht stilsicher und kassierten bis zum Drittelsende das «Stängeli» zum 10:3. Geschlagen geben wollte sich von den Rheintalern aber noch niemand und mit einer grossen Portion Wut im Bauch stiegen die Gators ins Schlussdrittel. Mit einem aggressiven Pressing und besserem Aufbauspiel brachten sie die Gastgeber in Bedrängnis. Meile und zwei Mal Ostransky betrieben Resultatkosmetik und stellten bis zur 51. Minute auf 11:6. Zwischenzeitlich konnten die Flames zwar noch ein Treffer erzielen, hatten mit dem Körperspiel der Rheintaler aber sichtlich Mühe. In der 52. Minute nahm das Heimteam deshalb ein Timeout und versuchte sich nochmals neu zu formieren. Kühnis läutete danach mit einem sehenswerten Freistosstor die umkämpften Schlussminuten dieser Partie ein. Diese boten dem Publikum zahlreiche Zweikämpfe, jedoch keine Tore mehr. Somit blieb es beim 11:7 für die Flames.

Die Rheinkrokos verlieren beide Partien gegen die wohl stärksten Teams der Liga und müssen neu mit der Tabellenmitte vorliebnehmen. Es wäre in beiden Spielen wohl mehr möglich gewesen, aber besonders schmerzt das Team die Art und Weise wie phasenweise agiert wurde. Noch unterliegt das Spiel der Rheintaler grossen Schwankungen, was sich vor allem gegen die offensivstarken Teams rächt. Positiv stimmte die Reaktion im letzten Drittel gegen die Flames, als man den Gegner arg in Bedrängnis brachte. Die erste Standortbestimmung hat gezeigt, dass bis zum Saisonende noch viel Arbeit auf das Fanionteam zukommt, möchte man mit den Besten mithalten. Die Gators sind nun gefordert den Schalter umzulegen. Eine erste Chance kriegen die Rheinkrokos bereits am nächsten Wochenende, wenn Sie auf die Red Lions Frauenfeld treffen. (vd)

Samstag:
Rheintal Gators Widnau – Zürisee Unihockey ZKH 5:8 (2:2, 2:3, 1:3)
Aegeten, Widnau, 300 Zuschauer

8’ Zürisse 0:1, 13’ Seitz (Siegrist) 1:1, 16’ Seitz (Bigger) 2:1, 18’ Zürisee 2:2, 22’ Untersander (Siegrist) 3:2, 25’ Zürisee 3:3, 31. Schmitter (Untersander) 4:3, 35’ Zürisee 4:4, 37’ Zürisee 4:5, 49’ Kühnis (Rüesch) 5:5, 51. Zürisee 5:6, 58’ Zürisee 5:7, 58’ Zürisee 5:8

Aufstellung: Papaj ©, Scherrer, Flathmann, Stieger, Metzler, Frei, Kühnis, Gmünder, Meile, Del Monte, Siegrist, Schmitter, Rüesch, Bigger, Heule, Ostransky, Baumgartner, Seitz, Untersander, Aerni, Waibel

Sonntag:
Jona-Uznach Flames – Rheintal Gators Widnau 11:7 (3:1, 7:2, 1:4) 
Turnhalle Haslen, Uznach, 61 Zuschauer

Tore: 4. Flames 1:0. 16. Hunziker (Papaj) 1:1. 18. Flames 2:1. 20. Flames 3:1. 21. Flames 4:1. 26. Flames 5:1. 26. Flames 6:1. 28. Untersander (Bigger) 6:2. 30. Siegrist (Frei) 6:3. 32. Flames 7:3. 35. Flames 8:3. 38. Flames 9:3. 39. Flames 10:3. 44. Meile 10:4. 50. Ostransky (Seitz) 10:5. 51. Flames 11:5. 51. Ostransky 11:6. 54. Kühnis (Metzler) 11:7.

Aufstellung: Papaj © Scherrer, Grässli, Metzler, Frei, Kühnis, Ryser, Gmünder, Meile, Oehler, Hunziker, Del Monte, Siegrist, Schmitter, Rüesch, Bigger, Ostransky, Seitz, Untersander, Bischof

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